3 * S – Salem, SPD und Steinkohlenkraftwerk….

Am Wochenende war es wieder mal so weit. 78 Delegierte und 16 Vorstandsmitglieder der SPD in M-V trafen sich in der Kolping-Familien-Stätte in Salem, um über Programm, Personen und die Zielrichtung der nächsten Jahre abzustimmen. Wir Falken waren mit drei Beraterdelegierten dabei.

Am Freitag abend sind Theo, Henning und ich bereits angereist, um den Infostand des Verbandes aufzubauen. In der Durchgangshalle hing die Zeitensprüngeausstellung zu Karl Krull, ermordeter Sozialdemokrat aus Vorpommern, auf der anderen Seite unser Infostand neben Endstation Rechts und der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Am Samstag nachmittag bekamen wir die Möglichkeit, ein Grußwort zu halten und den Verband vorzustellen.

Sonntag früh gabs diemühsam vorbereiteten Infomappen (Danke Theo und Willy!) über den Verband auf die Tische der Delegierten.

landesozen
Es war wieder mal interessant zu schauen, wie die Partei so tickt. Erwin Sellering wurde eindeutig gewählt. Die Anträge wurden (für Falken-Verhältnisse) blitzschnell durchgestimmt. Länger und lauter wurde es bei der Debatte um das Steinkohlenkraftwerk Lubmin, die Bahnprivatisierung stoppen und Gleichstellungen in den Betrieben mit Gesetzen durchzusetzen.

Das Steinkohlenkraftwerk liegt nun im rechtsstaatlichen Genehmigungsverfahren und die SPD bleibt bei ihrer 2007-er Position (Halbes Kraftwerk oder gar keins -> da Dong das halbe abgelehnt hab, bleibt die Position bei „Gar Keins!“)

Die Bahnprivatisierung wird von der SPD M-V abgelehnt und es wurden Forderungen an das Staatsunternehmen Deutsche Bahn AG gestellt. So soll ein kürzerer und kombinierter Takt eingeführt werden, der Güterverkehr soll verbessert werden und Streckenstilllegungen sollen gestoppt werden. Manager der Bahn sollen aus dem Fachgebiet kommen und nicht aus Flugzeug oder Auto-Industrie. Die Bahn soll sich von ihren fremden Sparten trennen und die Erlöse für den Um- und Ausbau des Konzerns nutzen.

Bei der Gleichstellung ging es darum, wie in Norwegen per Gesetz dafür zu sorgen, dass mehr Frauen in Leitungsfunktionen der Wirtschaft kommen.
Und was hats gebracht? Eine konkrete Kooperationsanfrage aus Wismar, mehrere Altfalken aus dem ganzen Land, knapp 91 Euro und viele tolle Gespräche und positiven Zuspruch.

Was wir noch besser machen können? Beim nächsten Mal noch einen Überweisungsträger mit in die Mappe packen…

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